Hören
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Diana Jahr – diese wildnis
diese wildnis zwischen zwei buchseitentummeln sich wörterzeichen eines traumsmit offenen türenführen ins grünoder violett oderin eine tiefezwischen zwei buchdeckelnwohnen gedichtebereit das fliegen zu lernenund neue gewohnheitenwerden mir lieb Resonanz Warum lesen wir eigentlich? Nicht so sehr, um Antworten zu finden. Vielleicht nicht einmal, um Geschichten zu erfahren. Eher schon: weil zwischen zwei Buchdeckeln etwas auf… Continue reading
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in eigener Sache – Echo. ohne Mund.
Der erste Lyrikband ist erschienen und ab heute im Buchhandel erhältlich. Kommentar des Verlags zum Buch Was bleibt von einer Stimme, wenn niemand mehr antwortet? Was geschieht mit Namen, Erinnerungen und Landschaften, wenn Sprache selbst zu verschwinden beginnt? In seinem ersten Gedichtband entwirft Stefan Plasa eine Poetik des Hörens. Seine Texte bewegen sich zwischen Mythos… Continue reading
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Brigitte Barner – im Schatten
im Schatten im Schatten des alten Baumeslernten wir das Flüsternkonnten das Ungesagte hörenein Ast fand den andernund wir erkannten unsin den Wurzelnfort gingen wirberauscht vom Blätternerst wenn die Stille uns wiederfindetwächst unter unserem Blickein leiser Wald Resonanz Brigitte Barner empfängt in ihrem Gedicht im Schatten ihre Leserinnen und Leser nicht mit einem Bild, sondern mit… Continue reading
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Poetik des Hörens
Stefan Plasa Am Anfang eines Gedichts steht weniger ein bestimmter Gedanke als vielmehr ein Hören. Noch bevor Sprache etwas bezeichnet, ist sie Klang, Atem, Rhythmus, Zögern, Echo. Das Gedicht entsteht nicht allein, weil ein Gedanke ausgesprochen werden möchte, sondern weil etwas gehört werden will. Hören meint dabei mehr als das Wahrnehmen von Lauten. Es ist… Continue reading
