Natur
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Sami Kuci: Beim Apfelbaum
Was das Mondlicht nicht sagt Beim Apfelbaum Unter dem Apfelbaum vergräbst dudas Buch mit den Zaubersprüchen.Jede Nacht kommst du hierher und isst von den Äpfeln.Wenn wir es aussprechen, verlieren wir es,sagst du zu mir. Sprich esimmer nur in dich hinein,nur so wirkt der Zauberund verändert die Weltdurch dich und durch mich,ohne dass wir´s bemerken.Plötzlich steht… Continue reading
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Barbara Riemer: Mein Herbst
Goldene Töne vor der Stille Mein Herbst Federleicht wie Pergament fallen Blätter bunt und feinin des Tages Glanz und Pracht und des Mondes Nacht hinein. Winde stürmen über Hain und Flur. Über Stoppelfelder der Naturzieht ein feiner Nebelschweif sehr sachtund verwandelt Wald und Feld in eine gar stille Pracht. Vogelnester sind verlassen und ihr Zug… Continue reading
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Jan Schoepe: Haikoides / Philologin i.R.
Vom stillen Ton zur frühphrygischen Gemüseküche Haikoides Stiller Ton erklingtFledermaus flink schwingtGrüner Frosch versinkt Knall im leeren RaumBlind jagen Kulturen sichFarblos zerbricht Licht Heiligkeit scheint hellWo Macht rafft, zerstörtVölkerrecht zerbricht Philologin i.R. Früher begrüßteFrau Lydia,spürbar begründet,fürwahr lügende,sparsam lüsterndelydische Lyrikübergrünende Hülsenfrüchtefrühphrygisch-versüßterGemüseküche. Resonanz Gedichte brauchen bekanntlich wenig Platz. Das ist für die Gegenwart insofern praktisch, als diese… Continue reading
