Ironie
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Heute leider kein Gedicht… vom letzten Sonntag nachgeschobene Gedanken, während ich im Zug sitze und die unsterbliche Hoffnung mitfährt, das die Bahn mich zur Frankfurter Buchmesse bringt – nicht pünktlich, aber überhaupt 🤓
Über die Produktivität des Herumliegens und andere Formen literarischer Arbeit Es gibt Tage, an denen ich schreiben muss. Und dann gibt es Tage, an denen ich schreiben muss und dennoch nicht schreibe. Heute ist Sonntag. Niemand möchte etwas von mir. Keine Mail verlangt eine Antwort, jedenfalls keine, die nicht bis Montag warten könnte. Kein Text… Continue reading
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MaKreWe: Sichtbarkeit
An einer Hand Sichtbarkeit 40 Jahre aus der Schule. Da stand natürlich ein Fest an. Ich hatte lange überlegt, ob ich überhaupt hingehen sollte. Wirklich Lust hatte ich keine. Aber ich hatte einen Joker im Ärmel: Ich konnte nicht fest zusagen, weil ich nicht wusste, ob wir rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkommen würden. Und das… Continue reading
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Jan Schoepe: Haikoides / Philologin i.R.
Vom stillen Ton zur frühphrygischen Gemüseküche Haikoides Stiller Ton erklingtFledermaus flink schwingtGrüner Frosch versinkt Knall im leeren RaumBlind jagen Kulturen sichFarblos zerbricht Licht Heiligkeit scheint hellWo Macht rafft, zerstörtVölkerrecht zerbricht Philologin i.R. Früher begrüßteFrau Lydia,spürbar begründet,fürwahr lügende,sparsam lüsterndelydische Lyrikübergrünende Hülsenfrüchtefrühphrygisch-versüßterGemüseküche. Resonanz Gedichte brauchen bekanntlich wenig Platz. Das ist für die Gegenwart insofern praktisch, als diese… Continue reading
