Schweigen
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Sami Kuci: Beim Apfelbaum
Was das Mondlicht nicht sagt Beim Apfelbaum Unter dem Apfelbaum vergräbst dudas Buch mit den Zaubersprüchen.Jede Nacht kommst du hierher und isst von den Äpfeln.Wenn wir es aussprechen, verlieren wir es,sagst du zu mir. Sprich esimmer nur in dich hinein,nur so wirkt der Zauberund verändert die Weltdurch dich und durch mich,ohne dass wir´s bemerken.Plötzlich steht… Continue reading
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Heute leider kein Gedicht… vom letzten Sonntag nachgeschobene Gedanken, während ich im Zug sitze und die unsterbliche Hoffnung mitfährt, das die Bahn mich zur Frankfurter Buchmesse bringt – nicht pünktlich, aber überhaupt 🤓
Über die Produktivität des Herumliegens und andere Formen literarischer Arbeit Es gibt Tage, an denen ich schreiben muss. Und dann gibt es Tage, an denen ich schreiben muss und dennoch nicht schreibe. Heute ist Sonntag. Niemand möchte etwas von mir. Keine Mail verlangt eine Antwort, jedenfalls keine, die nicht bis Montag warten könnte. Kein Text… Continue reading
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Stella vom Meer: Samo šuti
Meiner Mutter Sprache Samo šuti Ich bin eine Braut ohne Sprache.Stehe vor dem Altar, keine Worte. Das Kleid, nur geliehen.Die Predigt, unverständlich.Der Ring, KaugummiautomatDer Bräutigam, mein Du aus Fremdem. Wir kennen uns, wie man sich kenntwenn man sich auf der Straße grüßt Du liebst KloßDen werde ich kochenUnd Burgen, ich baue sie diraus Sandstein und… Continue reading
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Sendepause. Oder: Eine kleine Apologie der Prokrastination
Fast vierzehn Tage ist es her, dass mo.rph einen Beitrag veröffentlicht hat. Vierzehn Tage, die sich gerade im Sommer zusätzlich dehnen. Für ein Online-Journal ist das ungefähr das Pleistozän. Algorithmen werden nervös. Reichweiten brechen ein. Irgendwo empfiehlt vermutlich gerade jemand dringend einen Content-Plan. mo.rph hat derweil: nichts veröffentlicht. Das ist nicht ganz richtig. Auf dem… Continue reading
