Poetik
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in eigener Sache – Echo. ohne Mund.
Der erste Lyrikband ist erschienen und ab heute im Buchhandel erhältlich. Kommentar des Verlags zum Buch Was bleibt von einer Stimme, wenn niemand mehr antwortet? Was geschieht mit Namen, Erinnerungen und Landschaften, wenn Sprache selbst zu verschwinden beginnt? In seinem ersten Gedichtband entwirft Stefan Plasa eine Poetik des Hörens. Seine Texte bewegen sich zwischen Mythos… Continue reading
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Diana Jahr – im vorbeigehen. moment
im vorbeigehen. moment mal wege. derzeit laufen wirdavon. sagst dulaue nächte sind rardiesen sommersehen wir schrägeinfallen. den regenbegleiten die kinderder kinder nicht mehrmeer und bergeeine symbiosesind wir. wegeim moment nur worteund lesende am randkaum sichtbar. Resonanz Gute Lyrik zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass sie sich oft erst beim zweiten oder dritten Lesen öffnet. Nicht weil… Continue reading
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Brigitte Barner – im Schatten
im Schatten im Schatten des alten Baumeslernten wir das Flüsternkonnten das Ungesagte hörenein Ast fand den andernund wir erkannten unsin den Wurzelnfort gingen wirberauscht vom Blätternerst wenn die Stille uns wiederfindetwächst unter unserem Blickein leiser Wald Resonanz Brigitte Barner empfängt in ihrem Gedicht im Schatten ihre Leserinnen und Leser nicht mit einem Bild, sondern mit… Continue reading
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Michael Eschmann – Entflohene Tage
Entflohene Tage Für Aleksandra Pristin Denke daran:Tage entfliehen nichtebenso wenig die Stunden. Beide sind nur woanders.Und kehren irgendwannin Träumen zurück. Du wirst sie zunächstvielleicht nicht erkennen,jedoch auf Papier festhalten wollen.Sie werden sich sträuben,vielleicht werden sie Dich aber auch umarmen. So wie Geschichtenmanche Leser umarmenimmer fest und leidenschaftlich. Was auch immer geschehen mag,geschieht notwendig,flüstern Philosophen. Du… Continue reading
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Haiku-Variation [1.26]
Stefan Plasa licht.herzhall.end widerundwieder grau.see Resonanz Das europäische Missverständnis des Haiku beginnt häufig dort, wo seine Silben gezählt werden. Die berühmte Formel 5–7–5 lässt sich aus dem Japanischen nur bedingt übertragen, weil sie auf den on, den Moren (kleinsten Lauteinheiten), nicht auf unseren Silben beruht. Wer im Deutschen lediglich die Zahl der Silben nachbildet, verfehlt… Continue reading
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Poetik des Hörens
Stefan Plasa Am Anfang eines Gedichts steht weniger ein bestimmter Gedanke als vielmehr ein Hören. Noch bevor Sprache etwas bezeichnet, ist sie Klang, Atem, Rhythmus, Zögern, Echo. Das Gedicht entsteht nicht allein, weil ein Gedanke ausgesprochen werden möchte, sondern weil etwas gehört werden will. Hören meint dabei mehr als das Wahrnehmen von Lauten. Es ist… Continue reading
